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Schaltgetriebe

 

Schaltgetriebe:

Schaltgetriebe

Die meisten Schäden innerhalb eines Schaltgetriebes entstehen im Bereich der Lagerung. Herstellungstechnisch ist es einfacher ein Kugellager zu verwenden statt einem Schrägrollenlager.

Schaltgetriebeüberholungen können nur nach einem eindeutigen Befund durchgeführt werden. Dieser ist im eingebauten Zustand des Getriebes nicht möglich.

TEILE DER SCHALTGETRIEBE

Rillenkugellager

Rillenkugellager

Axialschrägrollen-lager

Axialschrägrollen-lager

Gangrad

Gangrad

Synchronringe

Synchronringe

Das Rillenkugellager

Rillenkugellager sind vielseitig verwendbare, selbsthaltende Lager mit massiven Außenringen, Innenringen und Kugelkränzen. Diese einfach aufgebauten, im Betrieb unempfindlichen und wartungsfreundlichen Produkte gibt es einreihig und zweireihig sowie offen und abgedichtet. Fertigungstechnisch bedingt können offene Lager am Außenring Eindrehungen für Dicht- oder Deckscheiben haben. Wegen ihres niedrigen Reibungsmomentes eignen sich die Rillenkugellager für hohe Drehzahlen.


Da die Auflagefläche sehr gering ist, verschleißen Rillenkugellager bei hohen Drehzahlen schnell. Jedoch ist die Montage der Lager sehr einfach, da keine Vorspannung zu beachten ist.

Das Axialschrägrollen-lager

Mit den Axial-Schrägrollenlagern hat die Industrie eine sehr tragfähige Lagerreihe mit besonders kleinem Querschnitt entwickelt. Konstruktiver Aufbau, Zylinderrollen (Linienberührung auf den Kontaktflächen) und Druckwinkel von 45° oder 60° sorgen für hohe axiale Tragzahlen und sehr gute Steifigkeitswerte. Paarweise angeordnet sind neben hohen Axialbelastungen in beiden Richtungen auch kombinierte Belastungen möglich. Für hohe Kippsteifigkeitswerte können die Lager in O-Anordnung eingebaut werden. Bei Bedarf sind sie mit einer Einstellmutter axial spielfrei vorspanbar. Durch die spezifischen Lagermerkmale können in bestimmten Fällen sogar herkömmliche Axial-Schrägkugellager durch die bauraumkleineren Axial-Schrägrollenlager ersetzt werden. Durch hohe Auflagefläche dieses Lagers hat dieses eine hohe Langlebigkeit, ist aber durch die ein zu Haltende Vorspannung in der Montage schwerer zu handhaben.

Das Gangrad

Die Verzahnung für die Schaltmuffe schlägt nach einer gewissen Zeit ein. Der Fahrer stellt dies meist durch "Rausspringen" des Ganges fest.

Die Synchronringe

Verzahnung und Anlauffläche nutzen ab. Der Fahrer stellt dies meist fest, wenn die Gänge sich schwer oder gar nicht mehr einlegen lassen.

Hauptwellen

Hauptwellen

Kupplungen

Kupplung

Zweimassenschwungrad

Zweimassenschwungrad

Pilotlager

Pilotlager

Die Hauptwellen

Auch hier schlägt die Verzahnung ein. Hervorgerufen bzw. verstärkt wird dies durch Vibrationen vom Motor, wie zum Beispiel bei Dieselfahrzeugen und durch defekte Kupplungen oder Zweimassenschwungrädern. Meist erst feststellbar, wenn ein Gang vom Fahrer gar nicht mehr eingelegt werden kann. Zu Beachten ist bei einem Schaltgetriebe in der Instandsetzung aber immer die Kupplung und/oder das Zweimassenschwungrad.

Die Kupplung

Schäden an der Kupplung können unteranderem auch zu einem Defekt des Getriebes Führen. Die Lebensdauer einer Kupplung erhöht sich, wenn das Kupplungspedal nur beim Schaltvorgang betätigen wird.

Zweimassenschwungrad

Aufgrund der aufwendigen Bauweise und auch der vom Zweimassenschwungrad zu kompensierenden Kräfte hält dieses nur selten über 100.000 Km.

Das Pilotlager

Das Pilotlager befindet sich in der Kurbelwelle des Motors und ist für den geraden Lauf der Getriebeeingangswelle unabdingbar. Es sollte im Rahmen einer Kupplungserneuerung ersetzt werden.